10. September 2013

Regierungswechsel in Norwegen - Stoltenberg gesteht Niederlage ein

Oslo (dpa) – Bei der Parlamentswahl in Norwegen hat Ministerpräsident Jens Stoltenberg die Mehrheit an die Konservativen verloren. Nach Auszählung von mehr als der Hälfte der Stimmen kam die Koalition der Herausforderin Erna Solberg auf etwa 99 der insgesamt 169 Sitze. Stoltenberg gestand die Niederlage seiner Koalition ein. Stark vertreten im neuen Parlament wird die rechtspopulistische Fortschrittspartei sein, der der spätere Massenmörder Anders Behring Breivik in seiner Jugend angehört hatte. Nach enormen Verlusten in Folge der Breivik-Anschläge erhielt die Partei wieder mehr Zulauf.

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