19. Juni 2012

Rösler bekräftigt in USA deutsches Nein zu Eurobonds

New York (dpa) - Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler hat in den USA um Verständnis für die deutsche Haltung in der europäischen Schuldenkrise geworben.

Rösler besucht die USA
Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler in einer Regierungsmaschine. Foto: Rainer Jensen
dpa

Um den Euro zu stabilisieren, forderten Politiker und Investoren in den Vereinigten Staaten weiter die Vergemeinschaftung von Schulden, berichtete der Vizekanzler und FDP-Vorsitzende am Dienstag nach einer Reihe von Gesprächen in Washington und New York. «Aber unsere Positionierung - Haushaltssanierung, Wettbewerbssteigerung - wird zunehmend anerkannt.»

Umso wichtiger sei es, dass Deutschland als größte Volkswirtschaft Europas nächste Woche den europäischen Fiskalpakt für mehr Haushaltsdisziplin und den dauerhaften Rettungsschirm ESM ratifiziere. «Das ist ein wesentliches Zeichen, das wird auch erwartet», sagte Rösler. Der deutsche Weg in der Schuldenkrise finde Verständnis, wenn Deutschland ihn wenigstens konsequent gehe. Die Debatte über eine Finanztransaktionssteuer in der Euro-Zone habe hingegen keine Rolle bei seinen Gesprächen gespielt.

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