07. Dezember 2012

«Rote Karte» für Ägyptens Islamisten - Kein Dialog mit Mursi

Kairo (dpa) - Die ägyptische Opposition hat das Gesprächsangebot von Präsident Mohammed Mursi abgelehnt. Stattdessen will sie mit Protestaktionen so viel Druck erzeugen, dass der islamistische Staatschef das für den 15. Dezember geplante Verfassungsreferendum absagt. Auf dem Tahrir-Platz in Kairo trafen Aktivisten Vorbereitungen für eine Kundgebung, die unter dem Motto «Rote Karte» stehen soll. Präsident Mursi hatte gestern in einer Fernsehansprache erklärt, es werde keine Änderung an dem Verfassungsentwurf geben, der von den Islamisten formuliert worden war.

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