19. April 2012

Russland bleibt hart - weiterhin Nein zur Nato-Raketenabwehr

Brüssel (dpa) - Im Ton freundlich, in der Sache hart: Russland lehnt die neue Raketenabwehr der Nato in Europa nach wie vor ab. Der russische Außenminister Sergej Lawrow verlangte bei einem Treffen mit den Außenministern der 28 Nato-Staaten erneut verbindliche Garantien dafür. Der Raketenschild dürfe nicht gegen Russlands Atomwaffen gerichtet sein. Dieses System bedrohe Russland nicht, sagte dazu Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen. Das Bündnis sei bereit, frühere Erklärungen zu wiederholen, doch Lawrow bestand auf klaren Garantien.

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