24. Oktober 2013

Russland entschärft Anklage gegen Greenpeace - Freilassung gefordert

Moskau (dpa) - Nach Kritik am Vorgehen gegen 30 inhaftierte Greenpeace-Umweltschützer hat Russland die Anklage überraschend von Piraterie auf Rowdytum abgemildert. Die Ermittler hätten den Protest der «Arctic Sunrise»-Besatzung gegen eine Ölförderplattform des russischen Staatskonzerns Gazprom in der Arktis neu bewertet, hieß es von der Ermittlungsbehörde. Den 28 Aktivisten und 2 Reportern drohen nun maximal sieben Jahre Haft, vorher waren es 15 Jahre gewesen. Die Niederlande fordern weiterhin die sofortige Freilassung der Männer und Frauen. Das teilte das Außenministerium in Den Haag mit.

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