27. Mai 2012

SED-Opfer warten jahrelang auf Anerkennung von Gesundheitsschäden

Berlin (dpa) - Mehr als 22 Jahre nach dem Mauerfall ringen Opfer politischer Verfolgung in der DDR weiter um die Anerkennung von Gesundheitsschäden. Die Verfahren würden noch immer viele Jahre dauern, kritisierte der Berliner Landesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen, Martin Gutzeit, in seinem Jahresbericht für 2011. Nach Schätzungen der Behörde gab es in der sowjetischen Besatzungszone und in der DDR bis zu 250 000 politische Häftlinge. Angenommen wird, dass mehr als ein Drittel psychische oder physische Schäden erlitt.

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