10. August 2013

SPD will Aufklärung über BND-Daten bei gezielten Tötungen

Berlin (dpa) - Die SPD verlangt von der Bundesregierung rasch Klarheit, ob der Bundesnachrichtendienst mit der Weitergabe von Handynummern Terrorverdächtiger an die USA deren gezielte Tötungen mit Drohnen ermöglicht hat. Es wäre schlimm, wenn der BND zu solchen Tötungen beitrage, sagte der Chef des Geheimdienst-Kontrollgremiums des Bundestages, Thomas Oppermann, in Berlin. Der BND bestreitet, dass die Daten für eine zielgenaue Lokalisierung eines Verdächtigen etwa für einen Drohnen-Einsatz ausreichen.

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