15. Dezember 2012

Schäuble nach Aussage im NSU-Untersuchungsausschuss in der Kritik

Berlin (dpa) - Der frühere Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble steht nach seinem Auftritt im NSU-Untersuchungsausschuss des Bundestags in der Kritik. Der Ausschussvorsitzende Sebastian Edathy warf ihm Desinteresse an der Aufklärung der Morde vor. In Schäubles Ministerverantwortung seien 2006 zwei gravierende Fehlentscheidungen getroffen worden, sagte Edathy dem RBB-Inforadio. Man habe die Abteilungen für Links- und Rechtsextremismus beim Verfassungsschutz zusammengeführt und Schäuble habe zugelassen, dass Ermittlungen dezentral geführt worden seien.

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