15. Juni 2012

Schlecker-Pleite kostet Arbeitsagentur bislang 133 Millionen Euro

Nürnberg (dpa) - Die Insolvenzen der Drogeriekette Schlecker und ihrer Töchter haben die Bundesagentur für Arbeit bislang rund 133 Millionen Euro gekostet. Die Summe setze sich aus Insolvenzgeld und Sozialabgaben für betroffene Mitarbeiter zusammen. Das sagte eine Sprecherin der Nürnberger Behörde und bestätigte damit einen Bericht der «Süddeutschen Zeitung». Ein Sonderprogramm für die Umschulung ehemaliger Schlecker-Mitarbeiter sei nicht nötig. In diesem Jahr stünden noch rund 470 Millionen Euro für alle Antragsteller - also nicht nur für Schlecker-Beschäftigte - zu Umschulungszwecken bereit.

dpa win

Weitere Artikel aus diesem Ressort
Anzeige
UMFRAGE
Landesregierung

Sind sie mit der Arbeit der grün-schwarzen Landesregierung zufrieden?

Die schönsten Seiten des Kreises
Zeitschriftenvorteil