23. Juni 2013

Schlesier-Chef fordert Entschuldigung für Vertreibung

Hannover (dpa) - Der Bundesvorsitzende der Landsmannschaft Schlesien, Rudi Pawelka, hat von Polen und Tschechien eine Entschuldigung und eine Entschädigung für die Vertreibung von Deutschen nach dem Zweiten Weltkrieg gefordert. «Wir machen einseitig Versöhnung, das bringt auf Dauer nichts», sagte Pawelka in Hannover auf dem Deutschlandtreffen der Schlesier. «Wir haben uns vielfach entschuldigt.» Gleichzeitig sprach Pawelka aber auch von «ersten Schritten hin zu einer echten Versöhnung».

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