16. Februar 2015

Schütze von Kopenhagen wütend auf Israel

Kopenhagen (dpa) - Der Attentäter von Kopenhagen ist Medienberichten zufolge Sohn palästinensischer Eltern gewesen und hat sich mehrfach sehr wütend über Israel geäußert.

Polizeipräsidium
Sicherheitskräfte bewachen das Polizeipräsidium in Kopenhagen. Foto: Britta Pedersen
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Der in Dänemark geborene 22-Jährige habe Palästina als zweite Heimat betrachtet und sich sehr für die Palästinenser engagiert, berichtete die dänische Zeitung «Politiken» am Montag unter Berufung auf Mitschüler des Mannes, der eine Erwachsenenbildung absolviert hatte.

Der am Sonntag von der Polizei erschossene Todesschütze, dessen Name von Medien mit Omar Abdel Hamid el-Hussein angegeben wird, saß bis vor wenigen Wochen wegen einer Messerattacke in einer S-Bahn im Gefängnis. Dort habe er nach Angaben der Behörden extremistische Einstellungen geäußert, meldete die Nachrichtenagentur Ritzau.

Der Mann hatte am Samstag und in der Nacht zu Sonntag zwei Menschen erschossen, einer von ihnen war ein 37 Jahre alter jüdischen Wachmann. Am Sonntagmorgen wurde der Angreifer bei einem Schusswechsel mit der Polizei getötet.

Bericht der dänischen Polizei 15.2. - 10.30

Polizeibericht Kopenhagen - 14.2. - 17.55

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