14. Mai 2012

Schulentwicklung des Landes führt zur Bildungsdebatte vor Ort

Dialog lautet das Zauberwort der Stadt, die sich mit den Schulleitern aufmacht, nach den eher schwammigen Vorgaben des Landes eine Gemeinschaftsschule zu erschaffen.

Der Prototyp, wie er nun entstehen soll, ist nicht nur neu im Land, das bisher nur den Umbau von bestehenden Schulen kennt, er ist auch das Resultat eines langen Prozesses, der noch lange nicht abgeschlossen ist. Angefangen hatte es im Juli 2011 mit dem Aufschrei der vier Werkrealschulen/Hauptschule, der sich im schriftlichen Bekenntnis zur Gemeinschaftsschule niederschlug. Seitdem gab es vier Dialogrunden zwischen der Stadt als Schulträger, Schulamt und Schulleitern, die Zeichen stehen neuerdings auf Konsens statt Konfrontation. Die Entwicklung von unten nach oben soll Realität werden, mehr Gemeinschaftsschulen sollen entstehen. Die Stadt hat sich vom Plan verabschiedet, zunächst die Realschulen mit den Werkrealschulen zu vereinen. Neue Ideen kamen auch mit dem Besuch eines Schulleiters aus Tübingen. Lernateliers und Gruppen statt Klassenzimmer nach dem Vorbild des Schulinnovators Peter Fratton – hier wird ganz konkret darüber diskutiert, wie Bildung aussehen kann. (ja)

Weitere Artikel aus diesem Ressort
Anzeige
UMFRAGE (beendet)
Landesregierung

Sind sie mit der Arbeit der grün-schwarzen Landesregierung zufrieden?

Ja
25%
Nein
70%
Ich weiß nicht
5%
Die schönsten Seiten des Kreises
Zeitschriftenvorteil