23. September 2013

Schwarz-Gelb in Hessen abgewählt

Wiesbaden (dpa) - Schwarz-Gelb hat die Macht in Hessen verloren - wer künftig regiert, ist unklar. Nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis wird die CDU mit 38,3 Prozent stärkste Partei (2009: 37,2).

Spitzentreffen
Spitzentreffen im TV-Studio: Ministerpräsident Bouffier (CDU, l) und SPD-Spitzenkandidat Schäfer-Gümbel gemeinsam vor der Kamera. Foto: Boris Roessler
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FDP
Die ehemalige hessische Kultusministerin Dorothea Henzler (r) und Anhänger der Partei reagieren in Wiesbaden nach Bekanntgabe der ersten Prognosen. Foto: Frank Rumpenhorst
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Schäfer-Gümbel
SPD-Spitzenkandidat Thorsten Schäfer-Gümbel winkt seinen Anhängern zu. Foto: Arne Dedert
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Roth
Michael Roth (M.), SPD-Generalsekretär, verfolgt die Bekanntgabe der ersten Prognosen. Foto: Boris Roessler
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SPD-Party
Freude: SPD-Mitglieder und Gäste verfolgen bei der Wahlparty die Bekanntgabe der ersten Prognosen. Foto: Arne Dedert
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Die SPD legt kräftig auf 30,7 Prozent (2009: 23,7) zu. Die Grünen erreichen 11,1 Prozent (2009: 13,7), die Linkspartei kommt auf 5,2 Prozent (2009; 5,4). Die bisher mitregierende FDP stürzt dramatisch auf 5,0 Prozent ab (2009: 16,2) und schafft damit geradeso den Sprung in den Landtag.

Die Sitzverteilung sieht wie folgt aus: CDU 47 Sitze (2009: 46), SPD 37 (29), Grüne 14 (17), FDP 6 (20), Linke 6 (6). Die Wahlbeteiligung lag deutlich höher als zuletzt bei 73,2 Prozent (2009: 61,0).

Rechnerisch sind damit eine rot-rot-grüne Koalition, eine große Koalition von CDU und SPD, ein rot-gelb-grünes Ampelbündnis oder ein schwarz-grünes Bündnis möglich. Für die Regierungsbildung, die kompliziert werden dürfte, haben die Parteien in Hessen mehr Zeit als im Bund: Die Legislaturperiode des alten Landtags endet erst Mitte Januar 2014.

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