20. Juni 2012

Schweden überrascht von Assanges Asylantrag

Stockholm (dpa) - Der Asylantrag des Internet-Aktivisten Julian Assange in der Londoner Botschaft von Ecuador hat in Schweden Überraschung und Verwunderung ausgelöst. Der Wikileaks-Gründer will damit seine Auslieferung an die schwedische Justiz in letzter Minute verhindern. Im Rundfunksender SR sagte sein Anwalt, er sei «total überrascht». Assange wird von zwei Schwedinnen sexuelle Nötigung vorgeworfen. Der Anwalt der beiden Frauen meinte im Rundfunk, der Asylantrag werde die Auslieferung möglicherweise herauszögern, aber nicht verhindern.

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