03. März 2013

Schweizer schieben Millionen-«Abzockerei» Riegel vor

Bern (dpa) - Gesetz gegen Gier: Die Schweizer schieben überzogenen Millionenvergütungen für Spitzenmanager den Riegel vor. Regierung und Parlament müssen nach dem Willen des Volkes nun ein Gesetz schaffen, mit dem die Rechte der Kleinaktionäre erheblich gestärkt werden. Bei Zuwiderhandlungen drohen Unternehmensvorständen künftig Haftstrafen von bis zu drei Jahren und hohe Geldbußen. Für die entsprechende Volksinitiative «gegen Abzockerei» stimmten bei einem Referendum laut amtlichem Ergebnis 67,9 Prozent der Teilnehmer. Die Schweiz bekommt damit eines der schärfsten Aktienrechte der Welt.

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