16. Februar 2013

Schwester von NSU-Opfer lehnt Einladung Gaucks ab

Berlin (dpa) - Bundespräsident Joachim Gauck trifft am Montag Angehörige von NSU-Opfern - die Schwester eines der Ermordeten hat die Einladung aber abgelehnt. Laut tagesschau.de hatte sie in einem Brief geschrieben, sie fühle sich dem Besuch bei Gauck allein nicht gewachsen. Deshalb habe sie sich von ihrer Anwältin begleiten lassen wollen. Das habe das Bundespräsidialamt aber abgelehnt. Die 38-Jährige schreibe zudem, Gauck solle sich um Antworten zu den Skandalen im Zusammenhang mit den Neonazi-Morden kümmern.

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