16. Februar 2013

Schwester von NSU-Opfer lehnt Gaucks Einladung ab

Berlin (dpa) - Vor dem Treffen von Bundespräsident Joachim Gauck mit Angehörigen von Opfern der Neonazi-Terrorzelle ist es zu Unstimmigkeiten gekommen. Die Schwester eines Ermordeten hat die Einladung abgelehnt. Wie Medien berichteten, schreibt die Schwester des in Hamburg ermordeten Süleymann Tasköprü in einem Brief, sie fühle sich allein dem Besuch beim Bundespräsidenten nicht gewachsen. Deshalb wollte sie sich von ihrer Anwältin begleiten lassen. Das habe das Bundespräsidialamt aber abgelehnt.

Weitere Artikel aus diesem Ressort
Anzeige
UMFRAGE (beendet)
Landesregierung

Sind sie mit der Arbeit der grün-schwarzen Landesregierung zufrieden?

Ja
25%
Nein
70%
Ich weiß nicht
5%
Die schönsten Seiten des Kreises
Zeitschriftenvorteil