22. Oktober 2012

Seismologen wegen ungenügender Warnung vor Beben verurteilt

L'Aquila (dpa) - Dreieinhalb Jahre nach dem schweren Erdbeben in den Abruzzen sind sieben Experten in L'Aquila wegen ungenügender Warnungen zu jeweils sechs Jahren Haft verurteilt worden. Dieses Urteil in erster Instanz fällte das Gericht von L'Aquila nach einem mehr als einjährigen Verfahren. Die Seismologen und Zivilschutzbeamten hätten die Bevölkerung nur ungenau, unvollständig und widersprüchlich über die Gefahren eines Bebens informiert, so die Anklage. 309 Menschen waren bei dem Erdbeben ums Leben gekommen.

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