13. November 2014

Selbst ernannter «König von Deutschland» erkennt Gericht nicht an

Dessau-Roßlau (dpa) - Er sei König und das Gericht für ihn nicht zuständig: Ein selbst ernannter Regent steht seit heute in Sachsen-Anhalt vor Gericht und hat dort zum Auftakt für einen Eklat gesorgt. Der 49-Jährige behauptete, das Amtsgericht Dessau-Roßlau könne über ihn als Oberhaupt des «Königreichs Deutschland» überhaupt nicht befinden. Als er das Gericht verlassen wollte, nahmen Polizisten ihn vorläufig fest und brachten ihn zurück. Der «König von Deutschland» nahm dann doch an der Verhandlung teil. Er soll ohne Erlaubnis eine Krankenversicherung betrieben haben.

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