16. Juni 2012

Spanien will IWF-Empfehlungen vorerst nicht umsetzen

San Sebastián (dpa) - Die spanische Regierung will die vom Internationalen Währungsfonds empfohlenen zusätzlichen Sparmaßnahmen und Reformen im Kampf gegen die Finanzkrise vorerst nicht umsetzen. Ministerpräsident Mariano Rajoy sagte, der Spanien-Bericht des IWF werde den Rhythmus der Reformpolitik seiner Regierung nicht beeinflussen. Es handele sich nur um Empfehlungen. Der IWF hatte Spanien aufgefordert, die Mehrwertsteuer und die Sondersteuern anzuheben und die Löhne der Staatsangestellten zu kürzen.

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