09. September 2012

«Spiegel»: Prüfer kritisieren Beschaffungspraxis für Waffen

Berlin (dpa) - Der Bundesrechnungshof hat die Bundeswehr nach «Spiegel»-Informationen für ihre Praxis beim Einkauf von Handfeuerwaffen massiv kritisiert. In einem Bericht bemängelten die Experten, dass die Truppe seit vielen Jahren ohne Gesamtkonzept neue Waffen einführe. Bei Nachbestellungen würden zudem «alarmierende Einsatzerfahrungen» ignoriert, heißt es nach Angaben des Magazins in dem Dossier. Besonders in der Kritik ist hier das Sturmgewehr G36. Ein Sprecher des Verteidigungsministeriums hielt dem entgegen, das G36 sei eine seit Jahren bewährte und zuverlässige Waffe.

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