09. November 2012

Steinbrück: Betreuungsgeld ist «schwachsinnig»

Berlin (dpa) - Der designierte SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück hat das Betreuungsgeldgesetz der Koalition als «schwachsinnig» abgelehnt. Die Leistung sei gesellschaftlich rückwärtsgewandt und werde von der großen Mehrheit der Bevölkerung abgelehnt, sagte er im Bundestag. «Weniger Frauen werden eine eigene Berufsbiografie schreiben, weniger Kinder werden Chancen auf frühe Bildungsförderung haben.» Steinbrück verwies darauf, dass das Betreuungsgeldgesetz auch in der Koalition heftig umstritten sei. Der Bundestag stimmt heute über das Betreuungsgeld und die Abschaffung der Praxisgebühr ab.

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