18. Oktober 2012

Steinbrück kritisiert einseitige Spartherapie für Europa

Berlin (dpa) - Der designierte SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück hat Kanzlerin Angela Merkel (CDU) unzureichende Antworten auf die Euro-Schuldenkrise vorgehalten. «Aus einer einseitigen Krisenanalyse folgt eine einseitige Therapie: Sparen, sparen, sparen», sagte Steinbrück im Bundestag.

Bundestag
Peer Steinbrück antwortet auf die Regierungserklärung von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Foto: Wolfgang Kumm
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Nötig sei ein echter Wachstums- und Beschäftigungspakt für Europa. Denn in Krisenländern gelte: «Not zerstört Demokratie.» Erforderlich sei außerdem eine wirksame Banken- und Finanzmarktregulierung. Zur geplanten Bankenunion müsse ein Fonds zur Rekapitalisierung von Instituten gehören. Dieser solle aber nicht von den Steuerzahlern, sondern der Branche selbst gespeist werden.

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