18. Januar 2016

Stoiber: Merkel muss Flüchtlingsproblem bis Ende März lösen

Berlin (dpa) - In der Auseinandersetzung um die Begrenzung der Flüchtlingszahlen will sich die CSU nach Darstellung ihres früheren Vorsitzenden Edmund Stoiber nur noch bis zu den Landtagswahlen im März ruhig verhalten. Angela Merkel müsse ihre Position jetzt ändern, weil das sonst für Deutschland und Europa verhängnisvolle Folgen habe, sagte Stoiber der «Süddeutschen Zeitung». Auf die Frage, was andernfalls passiere, antwortete er: «Dann wird sich nach den Wahlen im März eine Auseinandersetzung nicht vermeiden lassen.» Die Kanzlerin habe nicht mehr viel Zeit für die Bewältigung des Problems.

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