17. Dezember 2012

Streit über Videoüberwachung nach Bonner Anschlagversuch

Köln (dpa) - Nach dem gescheiterten Bombenanschlag am Bonner Hauptbahnhof ist eine Debatte über mehr Videoüberwachung entbrannt. Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich und andere Unionspolitiker sind dafür, SPD, Grüne und FDP dagegen. Man brauche eine effiziente Videobeobachtung und Videoaufzeichnung auf öffentlichen Plätzen und Bahnhöfen, sagte Friedrich dem «Spiegel». Vom Bahnsteig in Bonn existieren keine Aufzeichnungen zur Zeit des Anschlagversuchs - Bundespolizei und Bahn streiten darüber, wer das zu verantworten hat.

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