17. Dezember 2012

Streit über Videoüberwachung nach missglücktem Bombenanschlag

Berlin (dpa) - Der versuchte Bombenanschlag im Bonner Hauptbahnhof hat einen Streit über Videoüberwachung an öffentlichen Plätzen ausgelöst. Ein entsprechender Vorstoß von Innenminister Hans-Peter Friedrich stößt bei Rot-Grün auf Ablehnung. Grünen-Fraktionschefin Renate Künast sagte der «Süddeutschen Zeitung», Deutschland brauche effektive Sicherheitsbehörden und keine flächendeckende Überwachung. Ralf Stegner von der SPD sagte der Zeitung: Der Reflex, sich etwas von einer verschärften Überwachung zu erhoffen, sei falsch. Es gebe an Bahnhöfen und Flughäfen ohnehin Überwachung.

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