13. August 2013

Studie: Jeder vierte Migrant fühlt sich in der Bildung diskriminiert

Berlin (dpa) - Jeder vierte Schüler oder Studierende mit Migrationshintergrund fühlt sich in Deutschland im Bildungsbereich diskriminiert. Das geht aus einer Studie der Antidiskriminierungsstelle des Bundes, ADS, hervor. Demnach wirkten sich die Benachteiligungen negativ auf den Bildungserfolg, die Leistungsfähigkeit und die Arbeitsmotivation der Betroffenen aus. Generell seien Diskriminierungen auch im Arbeitsleben verbreitet. Es ist laut der ADS das erste Mal, dass Benachteiligungserfahrungen bei Bildung und Arbeit derart umfassend untersucht wurden.

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