17. April 2012

Studie: Lehrer erfahren oft von Mobbing und Drohungen

München (dpa) - Zehn Jahre nach dem Amoklauf von Erfurt sind Lehrer in Deutschland recht häufig mit Hinweisen auf Mobbing oder Gewaltandrohungen konfrontiert. Das geht aus ersten Auswertungen eines Krisenpräventionsprojekts der Freien Universität Berlin hervor, die heute auf dem Deutschen Präventionstag in München präsentiert wurden. Demnach haben sieben Prozent der befragten Pädagogen von Amokdrohungen berichtet. Außerdem sei es im Durchschnitt viermal pro Jahr um Mobbingfälle gegangen, zwei- bis dreimal hätten die Lehrer bei Kindern besorgniserregende Verhaltensänderungen bemerkt.

Weitere Artikel aus diesem Ressort
Anzeige
UMFRAGE
Handy im Auto

Wie halten Sie es mit der Handy-Nutzung im Auto? In meinem Auto benutze ich mein Handy....

Die schönsten Seiten des Kreises
Zeitschriftenvorteil