07. April 2017

Studie: Robuste Willkommenskultur, aber erste Risse

Gütersloh (dpa) - Trotz der Rekordzuwanderung von Flüchtlingen in den Jahren 2015 und 2016 präsentiert sich Deutschland laut einer Studie als offene und gereifte Einwanderungsgesellschaft - noch. Die Willkommenskultur erweist sich als stabil, wie eine Auswertung von Umfragedaten durch die Bertelsmann-Stiftung zeigt. 70 Prozent geben an, dass Einwanderer in der Bevölkerung willkommen seien. Allerdings verändere sich die Stimmung, nachdem rund 1,2 Millionen Flüchtlinge aufgenommen worden seien. 54 Prozent geben laut der Studie an, es sei eine Belastungsgrenze erreicht - vor zwei Jahren waren es 40 Prozent.

Weitere Artikel aus diesem Ressort
Anzeige
UMFRAGE
Erste Hilfe leisten

Die Hälfte der Deutschen traut sich nicht, Erste Hilfe zu leisten – aus Angst, etwas falsch zu machen. Sollten daher regelmäßige Erste-Hilfe-Kurse zur Pflicht werden?

Die schönsten Seiten des Kreises
Zeitschriftenvorteil