13. November 2013

Studie räumt mit Märchen auf: Stiefeltern nicht immer böse

Rostock (dpa) - Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für demografische Forschung in Rostock haben mit der in Märchen verbreiteten Vorstellung immer böser Stiefeltern aufgeräumt. Dafür verglichen sie in einer Studie die Sterblichkeit von Kindern in Patchwork-Familien des 17. bis 19. Jahrhunderts. Eltern behandelten demnach ihre Stiefkinder im Durchschnitt nur dann schlechter als ihre eigenen, wenn wenig Raum für wirtschaftliche Entwicklung war.

Weitere Artikel aus diesem Ressort
Anzeige
UMFRAGE (beendet)
Landesregierung

Sind sie mit der Arbeit der grün-schwarzen Landesregierung zufrieden?

Ja
25%
Nein
70%
Ich weiß nicht
5%
Die schönsten Seiten des Kreises
Zeitschriftenvorteil