20. September 2013

Sudans Präsident kommt trotz Haftbefehl zur UN nach New York

New York (dpa) - Trotz eines internationalen Haftbefehls wegen Völkermords wird Sudans Präsident Omar al-Baschir zur UN-Vollversammlung nach New York reisen. Die Vereinten Nationen bestätigten, dass Al-Baschir offiziell als Redner seines Landes gemeldet ist. Zuvor hatten mehrere Menschenrechtsgruppen über die Pläne berichtet und sie scharf kritisiert. Wenn Al-Baschir in New York Hof halten könne, sei das eine Verhöhnung der Opfer.

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