13. Januar 2013

Thierse klagt über schwäbische «Empörungswelle»

Berlin (dpa) - Bundestagsvizepräsident hat sich über die «Empörungslawine» nach seiner Schwaben-Schelte beklagt. Er habe mehr als 3000 E-Mails zu dem Thema erhalten - oft mit Beschimpfungen. Spießer, Rassist, Nazi, Arschloch werde er genannt, notierte er in einem launigen Gastbeitrag für die «Berliner Morgenpost». So viel Humorlosigkeit habe er nicht erwartet. Thierse hatte sich in einem Interview abfällig über Schwaben in der Hauptstadt geäußert. «In Berlin sagt man Schrippen - daran könnten sich selbst Schwaben gewöhnen», hatte er gelästert.

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