18. Januar 2013

Thüringer Verfassungsschutz prüfte angeblich Anwerbung von Zschäpe

Berlin (dpa) - Ein neuer Hinweis im Fall NSU wirft viele Fragen auf: Der Thüringer Verfassungsschutz hat angeblich Ende der 90er Jahre erwogen, die spätere mutmaßliche Rechtsterroristin Beate Zschäpe als Informantin anzuwerben. Ein Ex-Verfassungsschützer aus Thüringen gab vor Monaten zu Protokoll, der Landes-Verfassungsschutz habe eine solche Zusammenarbeit geprüft, wegen Zschäpes Drogenkonsum aber davon abgesehen. Das kam am Abend im Neonazi-Untersuchungsausschuss des Bundestages ans Licht.

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