18. Januar 2013

ThyssenKrupp-Chefaufseher verteidigt Arbeit des Aufsichtsrats

Bochum (dpa) - Beim angeschlagenen Stahlriesen ThyssenKrupp steht nun die Aussprache mit den Aktionären an: Aufsichtsratschef Gerhard Cromme hat die Arbeit des Kontrollgremiums verteidigt. Es habe die Kraft gehabt, Fehler zu erkennen, zu korrigieren und die Weichen für die Zukunft zu stellen, hieß es in seinem Redemanuskript. Bereits im Vorfeld des Aktionärstreffens in Bochum hatte es massive Kritik an Cromme gegeben. Cromme räumte ein, man hätte früher handeln können. Vor dem Hintergrund von Kartell- und Korruptionsfällen betonte er, solche Verstöße würden vom Aufsichtsrat «mit Nachdruck» verurteilt.

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