28. Dezember 2012

Tod von Anwalt Magnitski in Moskau bleibt wohl ungesühnt

Moskau (dpa) - Der qualvolle Tod des russischen Anwalts Sergej Magnitski in Moskauer Haft 2009 bleibt voraussichtlich ungesühnt. Ein Gericht in der russischen Hauptstadt sprach den Vizechef des Untersuchungsgefängnisses Butyrka, Dmitri Kratow, vom Vorwurf der Fahrlässigkeit frei. Zwischen Kratows Handlungen und dem Tod des schwer kranken Magnitski gebe es keinen Zusammenhang, entschied das Gericht. Magnitski hatte einen Korruptionsskandal im russischen Innenministerium publik gemacht.

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