14. Januar 2013

UN-Beauftragter Prodi verteidigt Frankreichs Offensive

Berlin (dpa) - Der UN-Sonderbeauftragte für die Sahelzone, Romano Prodi, hat das militärische Engagement Frankreichs in Mali verteidigt. «Frankreich hat auf Basis einer breiten Übereinstimmung eingegriffen», sagte Prodi am Sonntag im Interview der «Welt».

Zur Begründung führte der frühere EU-Kommissar und italienische Regierungschef an, die internationale Gemeinschaft befürworte den Einsatz, denn «die Angst vor dem islamischen Terrorismus wird von allen geteilt».

Zur Befürchtung, Deutschland könne mit seiner Weigerung, den Einsatz militärisch zu unterstützen, Europa spalten, sagte Prodi: «Aus den Erklärungen, die ich kenne, geht eine einheitliche Position der (Europäischen) Union hervor. Ich habe keine Anhaltspunkte für eine davon abweichende Position Deutschlands.»

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