16. Juni 2012

UN-Beobachter setzen Mission in Syrien aus

Damaskus (dpa) - Die Blauhelme geben vorerst auf: Für die unbewaffneten Beobachter ist es in Syrien zu gefährlich geworden. Die mehr als 300 Mann starke, unbewaffnete Blauhelm-Mission ist seit April in dem arabischen Land. Sie soll eine von Syrien-Vermittler Kofi Annan mit den Konfliktparteien ausgehandelte Waffenruhe überwachen. Da jedoch weiter gekämpft wurde, dokumentierten die UN-Beobachter vor allem Massaker an Zivilisten, die Truppen und regimetreue Milizen Ende Mai in der Provinz Homs begangen hatten.

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