11. Februar 2016

UN: Kriegsgegner in Syrien missbrauchen Menschen als Kanonenfutter

Genf (dpa) - Der UN-Hochkommissar für Menschenrechte hat den Kriegsgegnern in Syrien vorgeworfen, skrupellos den Tod von Zivilisten in Kauf zu nehmen. Sie würden bei Belagerungen und Kämpfen selbst Frauen und Kinder sowie Alte und Verwundete als Verhandlungsmasse und Kanonenfutter missbrauchen, beklagte Said Raad al-Hussein in Genf. Besonders alarmierend sei die Notlage der Menschen in der umkämpften syrischen Großstadt Aleppo und deren Umgebung. Brutale Gewalt und schockierende Verletzungen der Menschenrechte seien an der Tagesordnung.

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