12. April 2014

US-Geheimdienst dementiert Ausnutzen von «Heartbleed»-Lücke

New York (dpa) - Die US-Regierung hat einen Medienbericht dementiert, wonach der Geheimdienst NSA die jüngst öffentlich gewordene massive Sicherheitslücke im Internet seit langem gekannt und ausgenutzt habe. Regierungsbehörden hätten erst im April mit dem Bericht von IT-Sicherheitsexperten von der «Heartbleed»-Schwachstelle erfahren, sagte die Sprecherin des Nationalen Sicherheitsrates, Caitlin Hayden. Zuvor hatte die Finanznachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf informierte Personen geschrieben, die Lücke sei der NSA seit «mindestens zwei Jahren» bekanntgewesen und von genutzt worden.

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