04. Mai 2012

Ukrainischer Premier mahnt im Fall Timoschenko zur Zurückhaltung

Kiew (dpa) - Der ukrainische Regierungschef Nikolai Asarow hat den Westen im Fall der in Haft erkrankten Oppositionsführerin Julia Timoschenko zur Mäßigung aufgefordert. Jede Information sollte maximal geprüft werden mit verschiedenen Mitteln, mahnte Asarow auf seiner Facebook-Seite. Niemanden lasse es kalt, wenn Vorwürfe im Raum stehen, dass eine Frau im Gefängnis misshandelt worden sei. Die Ermittlungen der vergangenen Tage hätten die Anschuldigungen von Timoschenko gegen den ukrainischen Strafvollzug allerdings widerlegt. Zuvor hatten auch unabhängige Medien in Kiew Zweifel an Timoschenkos Version geäußert, dass Wächter sie verprügelt hätten.

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