27. Juni 2012

Umfrage: Merkel bodenständig und nicht typisch weiblich

Berlin (dpa) - Jeder fünfte Deutsche findet an Bundeskanzlerin Angela Merkel nichts «typisch weiblich». Das geht aus einer am Mittwoch veröffentlichten Forsa-Umfrage im Auftrag der Frauenzeitschrift «Brigitte» hervor.

Merkel zu Eurobonds
Bundeskanzlerin Angela Merkel nimmt im Bundeskanzleramt in Berlin an einer Pressekonferenz teil. Foto: Rainer Jensen
dpa

Und nur 18 Prozent denken demnach, dass die CDU-Politikerin auf typisch weibliche Weise Gefühle zeigt. 92 Prozent halten Merkel für «ehrgeizig». 80 Prozent der Befragten meinrn, sie sei «bodenständig». Ein Drittel sieht in der ersten Frau im Kanzleramt ein Vorbild. Dieser Meinung sind im Osten mit 47 Prozent weit mehr Menschen als im Westen (31 Prozent). Frauen nennen Merkel eher ein Vorbild als Männer.

Die Frauenzeitschrift, die Merkel als «Mrs. Germany» ein Dossier widmet, analysierte, die Kanzlerin negiere ihre Weiblichkeit nicht, sie passe diese aber auch keinen Erwartungen an. «Darin liegt ihre Unabhängigkeit, oft verwechselt wird dies jedoch mit fehlender Ausstrahlung», heißt es. An der repräsentativen Umfrage nahmen 1003 Befragte teil.

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