25. Juli 2013

Unglückszug in Spanien fuhr wohl zu schnell

Santiago de Compostela (dpa) - Überhöhte Geschwindigkeit hat wohl das schwerste Zugunglück in Spanien seit über 40 Jahren verursacht. Mindestens 78 Menschen starben, als der Schnellzug am Abend in einer Kurve bei Santiago de Compostela aus den Gleisen sprang. Der Lokführer räumte nach Informationen aus Ermittlerkreisen selbst ein, dass der Zug etwa 190 Kilometer pro Stunde gefahren sei. An der Unglücksstelle ist höchstens Tempo 80 zugelassen. Warum der Lokführer den Zug nicht rechtzeitig abbremste, sollen nun Experten klären.

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