11. November 2014

Urteil gegen Kapitän von Unglücksfähre «Sewol» erwartet

Seoul (dpa) - Rund sieben Monate nach dem Untergang der Fähre «Sewol» in Südkorea wird heute das Urteil gegen den Kapitän erwartet. Dem 69-Jährigen wird vorsätzliche Tötung vorgeworfen. Er wird beschuldigt, die Passagiere im Stich gelassen zu haben. Der Kapitän war einer der ersten, die das sinkende Schiff verlassen hatten. Die Fähre war am 16. April mit 476 Menschen an Bord vor der Südwestküste des Landes gesunken. Etwa 300 Menschen starben. Die meisten Opfer waren Schüler auf einem Ausflug. Die Staatsanwaltschaft fordert die Todesstrafe für den Kapitän.

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