10. April 2014

Verbraucherschutzministerium will Anleger besser schützen

Berlin (dpa) - Als Konsequenz aus den jüngsten Anlegerskandalen will das Verbraucherschutzministerium die Kompetenzen der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht erweitern. Wenn es Hinweise darauf gebe, dass systematisch etwas im Argen liege bei einer Firma oder einem Produkt, «dann müsste die Bafin einschreiten dürfen», sagte Staatssekretär Gerd Billen der «Süddeutschen Zeitung». Als mögliches Vorbild nannte Billen die Bundesnetzagentur. «Dort können Verbraucher sich melden, wenn sie etwa von unerlaubter Telefonwerbung belästigt wurden.» Etwa so könnte das bei der Bafin auch laufen, sagte Billen.

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