17. Juli 2013

Verbraucherzentralen: Datenaustausch-Abkommen mit USA aussetzen

Berlin (dpa) - Die Verbraucherzentralen haben die Bundesregierung angesichts der US-Geheimdienstaffäre zum Handeln aufgefordert. Statt bloßer Bekundungen für mehr Datenschutz seien effektive Maßnahmen nötig, sagte der Chef des Verbraucherzentrale Bundesverbands, Gerd Billen. Bürgerrechte dürften nicht wirtschaftlichen und staatlichen Interessen geopfert werden. Als Konsequenz forderte der vzbv, das «Safe-Harbor»-Abkommen zwischen der EU und den USA über den Austausch personenbezogener Daten sofort außer Kraft zu setzen und neu zu verhandeln.

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