17. Juli 2012

Verfassungsschützer aus Thüringen bestreitet Schutz für V-Mann

Erfurt (dpa) - Ein Verfassungsschützer aus Thüringen hat vor dem Neonazi-Untersuchungsausschuss bestritten, eine Top-Quelle in der Neonazi-Szene geschützt zu haben. Man habe weder eine Warnung gegeben, noch eine Hand schützend über ihn gehalten, sagte der Ex-Vizepräsident des Landesamtes, Peter-Jörg Nocken, mit Blick auf den V-Mann Tino Brandt. Brandt, der Kopf des Neonazi-Netzwerks «Thüringer Heimatschutz», hatte 35 Ermittlungsverfahren ohne ein Urteil überstanden. Polizisten hatte dazu im Ausschuss den Verdacht geäußert, dass ihn der Verfassungsschutz vor Razzien gewarnt hatte.

Weitere Artikel aus diesem Ressort
Anzeige
Die schönsten Seiten des Kreises
Zeitschriftenvorteil