28. Juni 2012

Verfassungsschützer vernichteten NSU-Akten

Berlin (dpa) - Das Bundesamt für Verfassungsschutz hat Akten zum Fall der Neonazi-Mordserie vernichtet, nachdem das Trio aus Zwickau aufgeflogen war. Das teilte der Bundestagsuntersuchungsausschuss mit. Diese Information habe der Präsident des Bundesamtes, Heinz Fromm, dem Bundesinnenministerium mitgeteilt, berichteten Mitglieder des NSU-Untersuchungsausschusses in Berlin. Demnach sollten die Ermittler am 11. November 2011 Akten für die Arbeit der Generalbundesanwaltschaft zusammenstellen, stattdessen seien am selben Tag Akten vernichtet worden.

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