17. Oktober 2012

Verfassungsschutz soll nach NSU-Auffliegen mehr geschreddert haben

Berlin (dpa) - Das Bundesamt für Verfassungsschutz hat nach dem Auffliegen der rechtsextremen Terrorzelle NSU im November 2011 offenbar weit mehr Akten geschreddert als bislang bekannt. Dabei handele es sich um mehr als 200 Akten aus dem Bereich Rechtsextremismus, sagte die SPD-Obfrau im NSU-Untersuchungsausschuss im Bundestag, Eva Högl. Das gehe aus einem Bericht des Sonderermittlers vom Bundesinnenministerium, Hans-Georg Engelke, hervor. Die Umstände seien unklar.

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