19. Juni 2014

Verletzter Höhlenforscher nach elf Tagen gerettet

Berchtesgaden (dpa) - Nach elf Tagen in Dunkelheit und Kälte ist der verletzte Forscher Johann Westhauser aus Deutschlands tiefster Höhle gerettet worden. Etwas mehr als 274 Stunden nach seinem Unfall in rund 1000 Metern Tiefe, sah der 52-Jährige am Ausgang der Riesending-Schachthöhle in den Berchtesgadener Alpen erstmals wieder Tageslicht. Die Helfer lagen sich erschöpft, aber überglücklich in den Armen. Westhauser wurde sofort in eine Klinik geflogen. Er hat die tagelangen Strapazen nach Angaben der Bergwacht relativ gut überstanden.

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