13. März 2014

Verteidigung fordert höchstens Bewährungsstrafe für Hoeneß

München (dpa) - Im Steuer-Prozess gegen Uli Hoeneß fordert die Verteidigung höchstens eine Bewährungsstrafe sowie die Aussetzung des Haftbefehls gegen den Präsidenten des FC Bayern München. Die Tat werde überlagert von einer vollständigen Rückkehr zur Steuerehrlichkeit, sagte Anwalt Hanns Feigen vor dem Landgericht München. Zuvor hatte die Anklage für eine Haftstrafe von fünf Jahren und sechs Monaten plädiert. Es handele sich um einen besonders schweren Fall von Steuerhinterziehung, sagte Staatsanwalt Achim von Engel. Eine wirksame Selbstanzeige, die die Verfolgung verhindern würde, liege nicht vor.

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